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“Mediterrane” Pflanzen sind rings um das Mittelmeer beheimatet. Sie erfreuen uns, wenn wir südlich der Alpen in den Urlaub fahren. Zu Hause dann inspirieren sie uns mit ihrem süßen Duft sowie mit der Erinnerung an die erlebte Wärme und südländische Lebensart. Meist sind ihre Blätter so geformt bzw. mit einer glänzenden Schutzschicht versehen, damit die Feuchtigkeit in der Pflanze nicht so rasch verdunstet. Oftmals ausgebildete Pfahlwurzeln dringen bis in tiefere Erdschichten vor, um sich jederzeit mit Wasser versorgen zu können.
Arten und Ansprüche

Natürlich besitzen die an Sonne und Wärme gewöhnten Pflanzen besondere Ansprüche, was ihren Standort betrifft. Würden wir sie einfach an beliebiger Stelle in den Garten pflanzen, könnte dies in den allermeisten Fällen für ein baldiges Ende der Pflanze sorgen. Aber was sind überhaupt mediterrane Pflanzen? Welche Arten werden hier oft gehalten? Dazu gehören beispielsweise die Palme, der Wein, der Kaktus, die Ananas, der Bambus, die Bananenstaude, die Olive, der Oleander, die Kletterrose und viele Kräuter.

Temperaturen und Überwintern

Aufgewachsen unter der Sonne des Südens, sind nur wenige mediterrane Pflanzenarten in der Lage, bei uns den Winter im Erdreich zu überstehen. Deshalb werden die meisten von ihnen in Kübeln oder Tontöpfen auf dem Balkon oder der Terrasse gehalten. Jedenfalls benötigen sie einen möglichst warmen Platz mit viel Licht für ihr Wachstum. Und sobald die kalte Jahreszeit beginnt und das Thermometer auf fünf Grad und kälter sinkt, müssen sie ihr Winterquartier in einem hellen, frostsicheren Raum bezogen haben.

Standort und Wässern

Die wenigen Arten, die trotz allem auch in unserem Erdreich und bei Frost überwintern können, werden mit Abdeckungen und Mulch so gut wie möglich vor dem Frost geschützt. Aber auch der Standort der im Garten lebenden mediterranen Pflanzen sollte sorgfältig geplant und dafür ein möglichst geeigneter Platz gewählt werden. Da die Blätter der mediterranen Pflanzen bereits weitgehend selbst vor Verdunstungen schützen, dürfen sie nur sparsam gewässert werden.

 

Bildquelle: Susannka @ Flickr