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Neuanlage
Ein Rasen kann so vielgestaltig sein, wie wir ihn uns wünschen. Die Neuanlage beginnt dabei immer mit der Auswahl des richtigen Saatgutes. Hier gibt es die verschiedensten Angebote, und häufig fällt auch das Thema “Schattenrasen”. Auch im Saatgutangebot ist das ein gesonderter Bereich. Das nächste Kriterium ist der Boden. Ist er mehr sandig, stark lehmhaltig oder gar sauer? Unser Rasen schätzt einen humusreichen, leicht feuchten Untergrund. Sandboden sollte deshalb stark mit Humus bearbeitet werden, Lehmboden mit Sand gemischt und saurer Boden etwas Kalk erhalten. Weiterhin ist es wichtig, den Boden vor der Aussaat kräftig aufzulockern sowie Steine und Wurzeln daraus zu entfernen. Ausgesät werden kann entweder im Frühjahr oder im Herbst. Danach heißt es besonders in den ersten Wochen, gut zu wässern und mit dem ersten Schnitt auch ein Weilchen zu warten, um dann vorsichtig bei etwa 7 cm Schnitthöhe zu beginnen.
Pflege
Die weitere Pflege beginnt mit dem richtigen Schnitt. Hier wird immer eine optimale Schnitthöhe von 5 cm empfohlen, wobei Zierrasen natürlich etwas kürzer sein darf und die Blumenwiese nur ein- bis zweimal jährlich geschnitten werden sollte. Das Wässern sollte nach Möglichkeit mit einem Rasensprenger oder mit der Gießkanne erfolgen, und das am besten abends. Notwendig ist das aber nur, wenn der Boden zu trocken ist, und auch dann nur für kurze Zeit. Unkraut wird ausgestochen und nur im Notfall mit einem geeigneten Unkrautbekämfungsmittel bearbeitet. Das Vertikulieren empfiehlt sich vor allem im Frühjahr, nach dem ersten Grundschnitt des Jahres. Hier wird der Boden bis zu einer Tiefe von einigen Millimetern aufgelockert, das Gras entfilzt und Moose mit entfernt. Dagegen lässt sich der Rasen mehrfach im Jahr mit speziellen Werkzeugen oder auch gleich beim Rasenschnitt mit belüften. Kahle Stellen sollten umgehend nachgesät werden. Dafür lockert man den Boden auf, bringt den Samen unter die Erde und planiert die Oberfläche wieder.
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“Mediterrane” Pflanzen sind rings um das Mittelmeer beheimatet. Sie erfreuen uns, wenn wir südlich der Alpen in den Urlaub fahren. Zu Hause dann inspirieren sie uns mit ihrem süßen Duft sowie mit der Erinnerung an die erlebte Wärme und südländische Lebensart. Meist sind ihre Blätter so geformt bzw. mit einer glänzenden Schutzschicht versehen, damit die Feuchtigkeit in der Pflanze nicht so rasch verdunstet. Oftmals ausgebildete Pfahlwurzeln dringen bis in tiefere Erdschichten vor, um sich jederzeit mit Wasser versorgen zu können.
Arten und Ansprüche
Natürlich besitzen die an Sonne und Wärme gewöhnten Pflanzen besondere Ansprüche, was ihren Standort betrifft. Würden wir sie einfach an beliebiger Stelle in den Garten pflanzen, könnte dies in den allermeisten Fällen für ein baldiges Ende der Pflanze sorgen. Aber was sind überhaupt mediterrane Pflanzen? Welche Arten werden hier oft gehalten? Dazu gehören beispielsweise die Palme, der Wein, der Kaktus, die Ananas, der Bambus, die Bananenstaude, die Olive, der Oleander, die Kletterrose und viele Kräuter.
Temperaturen und Überwintern
Aufgewachsen unter der Sonne des Südens, sind nur wenige mediterrane Pflanzenarten in der Lage, bei uns den Winter im Erdreich zu überstehen. Deshalb werden die meisten von ihnen in Kübeln oder Tontöpfen auf dem Balkon oder der Terrasse gehalten. Jedenfalls benötigen sie einen möglichst warmen Platz mit viel Licht für ihr Wachstum. Und sobald die kalte Jahreszeit beginnt und das Thermometer auf fünf Grad und kälter sinkt, müssen sie ihr Winterquartier in einem hellen, frostsicheren Raum bezogen haben.
Standort und Wässern
Die wenigen Arten, die trotz allem auch in unserem Erdreich und bei Frost überwintern können, werden mit Abdeckungen und Mulch so gut wie möglich vor dem Frost geschützt. Aber auch der Standort der im Garten lebenden mediterranen Pflanzen sollte sorgfältig geplant und dafür ein möglichst geeigneter Platz gewählt werden. Da die Blätter der mediterranen Pflanzen bereits weitgehend selbst vor Verdunstungen schützen, dürfen sie nur sparsam gewässert werden.
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